Fasching und Karneval fotografieren – Fototipp Nr. 6

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Fotografieren zur fünften Jahreszeit

Fototipp

#6

Die jecke Saison ist nicht nur für die Feiernden selbst eine spannende und aufregende Zeit. Auch für Hobby- und Profi-Fotografen hält die fünfte Jahreszeit mit ihren bunten Farben und faszinierenden Kostümen eindrucksvolle Motive bereit, die es gilt, in Szene zu setzen. Pünktlich zur Karnevals- und Faschingszeit haben wir unsere Tipps für dich aktualisiert und erweitert, auf dass deine Aufnahmen noch mehr an Brillanz und Ausdruck gewinnen.

Festumzüge fotografieren

Festumzüge bieten ideale Fotomotive, denn gerade hier kann man das bunte Treiben auf den Straßen wunderbar einfangen. Allerdings gibt es dabei einiges zu beachten.

Die Platzauswahl:
Zunächst einmal ist die Platzauswahl entscheidend für die spätere Qualität deiner Fotos. Willst du beispielsweise harte Übergänge zwischen hellen und dunklen Partien auf deinen Fotos vermeiden, dann wähle einen Platz, wo keine Gebäude- oder Baumschatten auf den Festwagen fallen, und positionier dich mit dem Rücken zur Sonne. Stell dich auf eine erhöhte Position, (z.B. eine Treppe) um auch die Akteure auf den Karnevalswagen vorteilhaft fotografieren zu können. Wahrscheinlich wird es dir nicht immer gelingen, den Schattenwurf zu vermeiden, doch glücklicherweise gibt es Abhilfe. Steht beispielsweise die Person, die du fotografieren möchtest, halb im Schatten und halb im Licht, kann ein Aufhellblitz gute Dienste leisten. Reduziere allerdings die Leistung des Blitzgerätes etwas, um harte Kontraste zu vermeiden.

Positionieren des Hauptmotivs im Hochformat
Verkleinerung der hochformatigen Bildvorlage Brückenmotiv im Hochformat Verkleinerung der hochformatigen Bildvorlage Brückenmotiv im Hochformat

Der richtige Mix:
Achte schon beim Fotografieren darauf, dass du dich nicht zu sehr in Detailaufnahmen verlierst, sondern das gesamte Treiben mit der totalen Einstellung einfängst, um dein Fotoalbum interessant zu gestalten. Mit einem Teleobjektiv lassen sich interessante Details wie Masken, Accessoires oder Frisuren heranzoomen und besonders hervorheben. Nahaufnahmen bekommst du aber auch mit einer Fokuseinstellung von 28 mm sehr gut hin. Verkürze allerdings den Fokus nicht zu sehr. Ansonsten könnten dadurch unschöne Verzerrungen, wie zum Beispiel zu große Köpfe, entstehen.

Größenverhältnisse:
Sicherlich sind die Festwagen das Highlight des Festumzugs. Umso schöner ist es, wenn sich die Pracht und Größe der Wagen auch in deinen Aufnahmen widerspiegelt. Fotografiere ruhig auch Personen, die hinter oder vor dem Festwagen gehen. So bekommt der Betrachter deiner Bilder einen besseren Eindruck von den Größenverhältnissen.

Setze Akzente:
Deine Bilder wirken am interessantesten, wenn du ein Hauptmotiv abbildest. Gerade im Karneval finden sich viele spannende Motive. Such dir eines davon aus und mache es zu deinem Leitmotiv.

Bunte Farben:
Je schriller und farbenprächtiger, desto besser. Gerade Karnevalsfotos leben von der Vielfalt der Farben – sei es wegen der phantasievollen Kostüme oder der jecken Stimmung. Sollte der Himmel etwas eingetrübt sein, dann ist es besonders wichtig, dass du die Farbstimmung mit der „+Korrektur“ nachjustierst. Gegebenenfalls lassen sich die Farben aber noch hinterher mit einer Tonwertkorrektur auffrischen. Lies bitte dazu auch unseren Fototipp Aufnahmen im perfekten Herbstlicht.

Je doller, desto toller sind die Farben

Bewegte Fotos:
In der fünften Jahreszeit wird viel getanzt und gelacht. Möchtest du die Dynamik des Karnevals oder Faschings festhalten, dann fotografier am besten ohne Blitz. Wenn die Lichtverhältnisse nicht optimal sind, lässt sich der Einsatz von Blitzlicht allerdings nicht vermeiden, da die Fotos sonst leicht unscharf werden können. Und besonders dynamisch werden deine Bilder, wenn sie die Bewegungen der Personen festhalten. In unserem Fototipp Bewegung fotografieren verraten wir dir, wie du mit Bewegungsunschärfen deine Bilder noch aufregender gestalten kannst.

Mit der Kamera bei Sitzungen

Karnevalssitzungen gehören einfach dazu. Und wenn du nicht nur gute Laune, sondern auch tolle Erinnerungsfotos mit nach Hause nehmen willst, dann helfen dir die folgenden Tipps sicherlich weiter.

Gute Laune beim Foto-Shooting

Das richtige Stativ mitnehmen

Zum Karneval bist du mit einem Einbeinstativ am besten bedient. Du erreichst damit gleich zwei Effekte. Du bist einerseits viel flexibler und andererseits behinderst du keine anderen Gäste, die sonst über ein Dreibeinstativ stolpern könnten.



Denk an den Weißabgleich

In Sälen herrschen recht unterschiedliche Lichtverhältnisse. Noch schwieriger wird es, wenn der Saal mit ständig wechselndem Scheinwerferlicht ausgeleuchtet wird. Natürlich kannst du den Weißabgleich deiner Kamera überlassen. Übrigens: Wenn du die Möglichkeit hast, deine Aufnahmen im RAW-Format abzuspeichern, dann lässt sich der Abgleich auch noch nach der Aufnahme verlustfrei bearbeiten.



Manuelle Belichtungsmessung

Wenn die Akteure auf der Bühne vor einer schwarzen Wand stehen und von Scheinwerfern angestrahlt werden, kann es passieren, dass der Hintergrund durch die Kameraautomatik in einem unschönen Grauton umgewandelt wird. Diesen Effekt vermeidest du, indem du die Kamera auf Spot-Belichtungsmessung umstellst. Falls deine Kamera diese Einstellung nicht anbietet, gibt es noch die Möglichkeit, eine manuelle Belichtungskorrektur vorzunehmen. Wähle hier, je nach Helligkeitsunterschied, einen Wert von -1 oder -2.


Die volle Lichtstärke nutzen

Nutze anstelle des Blitzgerätes lieber die volle Lichtstärke deines Objektivs. Blende zunächst auf (kleine Blendenzahl) und blende im Anschluss daran wieder eine Stufe ab. Tipp: Eine bessere Schärfenleistung erzielst du, wenn du nicht ganz aufblendest. Nimm daher im Zweifelsfall eine geringere Bildqualität in Kauf und entschließe dich für eine höhere Lichtstärke.


Probiere auch die Serienbild-Funktion

Mach ruhig viele Bilder von einer Szene. So hast du hinterher die Möglichkeit, die besten Ergebnisse herauszusuchen und bist auf der sicheren Seite, dass alle Highlights abgelichtet wurden.


Kleine Bildgeschichten entwickeln



So entsteht eine Fotostory Abwechslung in der Motivwahl

Dokumentiere das Geschehen mit deiner Kamera. Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. So kannst du auch vor der eigentlichen Party schon tolle Aufnahmen machen: Fotografiere doch einfach deine Freunde während des Schminkens und komplettiere die Bildserie mit Fotos des vollständigen Kostüms. Auch Gardetänze sind tolle Fotomotive, die die Lebensfreude visuell festhalten. Und falls dir die Inspirationen ausgehen sollte, dann findest du auch im Internet noch witzige Ideen.

Schütze auch deine Kamera

Bei allem Spaß solltest du jedoch auch Vorsicht walten lassen: Nimm nur das nötigste Equipment mit und gib Bierspritzern, die deine Kamera verschmutzen könnten, keine Chance. Leg deine Kamera nicht achtlos auf den Tisch. Verstaue deine Kamera immer, wenn du keine Fotos machen möchtest in der Kameratasche. Sollte die Linse dennoch verschmutzen, dann benutz auf keinen Fall Papiertaschentücher, da kleine Holzpartikel der Optik schaden können. Nutze spezielle Reinigungstücher.


Unbdingt beachten: Die rechtlichen Aspekte beim Fotorafieren von Personen

Da im Karneval bzw. Fasching vorwiegend Personen fotografiert werden, darf natürlich auch der rechtliche Aspekt nicht außer Acht gelassen werden. Wir haben hier einige Tipps zusammengestellt, mit denen du rechtliche Auseinandersetzungen vermeiden kannst.

Möchtest du die Fotos später veröffentlichen oder verbreiten, dann solltest du unbedingt vorher die Einwilligung der fotografierten Person einholen. Bei Gruppenfotos müssen sogar mehrere Einwilligungen eingeholt werden, es reicht nicht, wenn nur eine Person aus der Gruppe der Veröffentlichung zustimmt. Ist die Person aufgrund des Kostüms nicht mehr zu erkennen, hängt es von der Individualität des Kostüms ab, ob eine Einwilligung eingeholt werden muss.

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