9 sichere Tipps zum Weihnachtsfest – Fototipp Nr. 4

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9 sichere Tipps zum Weihnachtsfest

Fototipp

#4

Für die Familie ist Weihnachten die schönste Zeit im Jahr. Alle freuen sich auf besinnliche Tage und wundervolle Momente im Kreis der Lieben: Das gemeinsame Plätzchenbacken, ein leckeres Festessen und natürlich die Bescherung der Kinder, die mit großen funkelnden Augen endlich ihre Geschenke öffnen dürfen. Um die festlichen Höhepunkte in perfekter Qualität festzuhalten, haben wir für dich wieder einige Fototipps, die dir helfen, auch bei weihnachtlichen Lichtverhältnissen gelungene Bilder zu knipsen.

1. Vorbereitung ist die halbe Miete

Bevor du dich auf den Weg zu deiner Feier machest, kontrolliere lieber noch einmal deine Ausrüstung. Verfügst du über genügend Speicherkarten? Sind die Akkus aufgeladen? Benötigst du ein Stativ oder eine Fernbedienung für den Selbstauslöser? Kurzum: Je besser du vorbereitet bist, desto mehr Spaß und Erfolg wirst du bei deinen Weihnachts-Shootings haben.

2. Auf's Timing kommt es an!

Um beim Geschenke auspacken die besten Momente einfangen zu können, eignet sich die Serienbild-Einstellung zusammen mit dem Sportmodus für bewegte Bilder. Einfach den Auslöser gedrückt halten, damit so viele Bilder geknipst werden, wie deine Karte hergibt. So kannst du sicher sein, dass jede Mimik festgehalten wird.

3. Belichtung per Histogramm kontrollieren

Gedimmtes, stimmungsvolles Licht stellt eine große Herausforderung für den Fotografen dar. Um Weihnachtslichter gut fotografieren zu können, bieten Digitalkameras die Möglichkeit, die Helligkeitsverteilung von digitalen Bildern anhand eines fein gestuften Balkendiagramms (Histogramm) zu kontrollieren. Das Histogramm stellt die dunklen Bildanteile links und helle Bildanteile rechts dar. Je mehr Bildanteile des Histogramms sich rechts befinden, desto heller wird die Aufnahme. Die Höhe der Balken informiert über die Menge von Pixeln mit einem bestimmten Helligkeitswert. Je nach Darstellung des Histogramms kannst du eine Unter- oder Überbelichtung erkennen.

Belichtungshistogram

4. Vorsicht: Ein direkter Blitz zerstört die Lichtstimmung

Um die schöne Weihnachtsstimmung optimal einzufangen, ist es ratsam ohne Blitz zu fotografieren. Die Nachteinstellung zusammen mit einer längeren Verschlusszeit sorgt dafür, dass genügend Umgebungslicht (Lichterketten etc.) eingefangen wird und schafft somit eine warme weihnachtliche Atmosphäre.Lässt sich der Blitz dennoch nicht vermeiden, weil gerade nur die Kerzen brennen, dann ist es immer besser „indirekt“ zu blitzen. Das funktioniert am besten mit einem Extra-Blitz.

Weihnachtsfoto mit schlechter Lichtstimmung
Zimtsterne und -stangen

5. So gelingt der Weißabgleich

Der Weißabgleich stellt sicher, dass weiße Objekte auf deinen Bildern auch wirklich weiß erscheinen. Es ist sinnvoll, die Kamera auf die Farbtemperatur des Lichtes am Aufnahmeort abzustimmen. Die meisten Digitalkameras bieten hierfür eine recht zuverlässige Automatik oder auch Voreinstellungen für bestimmte Lichtsituationen. Aktiviere dann die Option „Kunstlicht“ im Kameramenü. Möchtest du hingegen den Weißabgleich manuell abstimmen, fotografiere – als Referenzbild - ein weißes Papier, aus dem die Kamera das Weiß berechnet und für weitere Aufnahmen übernimmt.

Achtung

Gib deinen Motiven Luft zum Atmen und bestärke ihre natürlich Linien (Vertikale, Horzontale). Wenn du dies beachtest, wirst du immer das richtige Format für deine Fotos finden.

6. Shootings auf dem Weihnachtsmarkt

Wichtig dabei ist, dass der Autofokus abgestellt ist, ansonsten findet die Kamera keinen Anhaltspunkt für die Scharfstellung. Im RAW-Modus besteht darüber hinaus mit bestimmten Bildbearbeitungsprogrammen - wie Lightroom, Photoshop oder dem kostenlosen Gimp - die Möglichkeit, den Weißabgleich später nachzubessern.

Zwei junge Damen auf einem Weihnachtsmarkt

7. Zauberhafte Weihnachtsfotos mit dem Bokeh-Effekt

Die bunten Lichterketten an den Weihnachtsbäumen geben dir kreative Freiräume für interessante Effekte. Probier doch beispielsweise den „Bokeh-Effekt“ aus. Der Begriff „Bokeh“ stammt aus dem Japanischen und bedeutet „unscharf oder verschwommen“. In der Fotografie sind es gewollt unscharfe Bildteile eines Fotos, die durch das Objektiv entstehen. Natürlich möchten wir dir nicht vorenthalten, wie du ein „Bokeh“ erzeugst. Willst du zum Beispiel eine Christbaumkugel vom Hintergrund isolieren, dann nutze eine große Blendöffnung (z.B.: f/1.8). So entstehen u.a. helle Kreise oder auch andere Formen, die einen wunderbaren Weihnachtszauber über deine Bilder legen. Je nach Objektiv kann dein Bokeh dabei sehr unterschiedlich ausfallen. Insbesondere mit lichtstarken Festbrennweiten gelingen dir faszinierende Bokehs. Die Qualität des Bokehs ist allerdings reine Geschmackssache. Probier den Effekt einfach aus und gestalte dein Bild nach eigener Fasson.

Die Weihnachtszeit ist eine schöne Zeit

8. Der Bokeh-Effekt für Smartphone-Fotografen

Du möchtest auch mit deinem Smartphone stimmungsvolle Weihnachtsfotos schießen? Kein Problem, denn verschiedene Apps bieten dir die Möglichkeit, den Bokeh-Effekt auch nachträglich in deinen Bildern einzufügen. So gibt es für das iPhone die „TADDAA – HD Pro Kamera App“, die dir viele Effekte und Filterfunktionen bietet. Für Android-Phones gibt es die App mit dem passenden Namen „Bokeh Effects“. Probier ruhig einige Apps aus.

Expertentipp

Mit dem integrierten Blitzgerät der Kamera kannst du unter Umständen doppelt so weit aufhellen wie beim Blitzen. Ein Beispiel: du hast ein Blitzgerät mit einer Leitzahl von 12, einer ISO-Empfindlichkeit von 400 und einer Blende von 4. Dann hat dein Blitzlicht eine Reichweite von etwa 6 Metern. Verwende den Aufhellblitz dann verdoppelt sich die Reichweite. Bei einer ISO-Empfindlichkeit von 1600 reicht das Aufhelllicht sogar für eine Entfernung bis zu 24 Meter. Kleiner Tipp noch am Rande: Wenn du beim Fotografieren einen Mindestabstand zum Motiv einhältst, entstehen auch keine scharfen Schatten. Und dein Aufblitzlicht sollte zudem nicht mit der Hauptlichtrichtung im Wettbewerb stehen. Probier einfach ein paar Positionen aus.

9. Ein passendes Eckchen für die schönsten Bilder

Wenn zu Weihnachten die ganze Familie beisammen ist, möchtest du bestimmt die Gelegenheit dazu nutzen, um von den Familienmitgliedern aktuelle Fotos zu machen. Richte dir für diesen Zweck eine kleine Foto-Ecke ein. Mit günstigen Lichtverhältnissen und möglichst auch einem neutralen Hintergrund.. Damit die lieben Menschen auf den Bildern auch natürlich wirken, sorge für ein entspanntes Umfeld. Lasse bei den Aufnahmen die Oma ruhig mal mit der Enkelin spielen oder knips eine Fotostrecke bei „Mensch-ärger-dich-nicht“. Je ungezwungener desto besser. Dann macht die Foto-Session allen ordentlich Spaß und sorgt für lebendige Momente, die bestimmt viel besser ankommen als gestellte Portraitaufnahmen.

Nun kann das Fest beginnen

Nur vergiss vor lauter fotografieren nicht, die Zeit mit der Familie richtig zu genießen. Und gib deine Kamera ruhig einmal aus der Hand, damit jemand auch ein schönes Foto von dir machen kann..

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