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Selfies zeigen dich und deine Persönlichkeit: Dank Frontkamera und Selbstauslöser kein Problem mehr. Erfahre hier wie du das perfekte Selfie machst.

Selfies – mit einem Smartphone aufgenommene Selbstporträts – sind schon lange beliebt und ein toller Weg sich selbst auszudrücken. Sie haben längst schon Einzug in die Alltagsfotografie gefunden. Und so ist es kaum verwunderlich, dass sich unzählige Selfies in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, Twitter und Co. tummeln. Allerdings nicht immer in optimaler Qualität. Der Grund liegt quasi auf der Hand: Beim munteren Selbstfotografieren schleichen sich oftmals Verwackler ein oder das Bild wirkt milchig. Klar, bei einem Selfie geht es natürlich nicht um Perfektion, jedoch haben wir dir ein paar tolle Tipps zusammengestellt, damit dein nächstes Selfie noch spannender wirkt.

Selfies auf Parties, bei deinem Hobby oder im Urlaub

Eines der obersten Gebote der Selfie-Fotografie lautet: Habe Spaß und sorge auf deinem Foto dafür, dass der Betrachter des Bildes diesen Moment nachempfinden kann. Was würde sich dafür besser eignen, als ein Foto eines lustigen Abends, den man mit Freunden beispielsweise auf dem Oktoberfest verbracht hat oder als man im gemeinsamen Urlaub war.

Doch auch bei der Selfie-Fotografie gilt: Ein Foto aus der richtigen Perspektive geknipst kann einen großen Unterschied in puncto Qualität und Ästhetik machen. Hier kommt die sogenannte Schokoladenseite ins Spiel. Der Begriff Schokoladenseite zielt darauf ab, dass jeder Mensch eine Gesichtshälfte besitzt, die ihn fotogener erscheinen lässt. Verantwortlich dafür ist die Asymmetrie unseres Gesichtes, denn die beiden Gesichtshälften eines Menschen sind nicht zu 100 Prozent symmetrisch.

Was du als Selfie-Fotograf beachten solltest

1. Die Smartphone-Kamera

Selfies werden oftmals mit ausgestrecktem Arm durchgeführt. Das Ruhighalten der Kamera ist dabei so manches Mal eine Herausforderung. Umso schwieriger wird es, wenn du versuchst, den Displayauslöser deiner Handykamera zu nutzen. Häufig verwackelt dadurch das Bild.

Doch nun die gute Nachricht: Viele Smartphones präsentieren bereits eine einfache Lösung. So verfügen manche Modelle über einen eigens für diese Zwecke vorgesehenen Hardware-Auslöseknopf. Andere Geräte lassen sich wiederum über den Lautstärkeregler bedienen oder warten mit einer Selbstauslösefunktion auf. Das ermöglicht dir einerseits ein bequemeres Fotografieren und andererseits reduziert es die Verwacklungsgefahr.

Aber nicht nur der Auslöseknopf ist eine wichtige Funktionalität auf dem Weg zum gelungenen Selfie. Die meisten Smartphones haben eine Haupt- und eine Frontkamera. Die Hauptkamera macht zwar in der Regel schärfere Aufnahmen, jedoch eignet sie sich für Selfies eher nicht. Der Grund: Wenn du die Hauptkamera wählst, dann hast du weniger Kontrolle über den Bildausschnitt und musst somit oft mehrere Fotos machen. Dabei kann die Stimmung längst verflogen sein. Daher unser Rat: Nutze lieber die Frontkamera. Der Vorteil liegt hier klar auf der Hand. Du kannst sofort den Bildausschnitt korrigieren und hast im Handumdrehen ein tolles Selfie geknipst.

Noch einfacher kannst du es dir natürlich durch einen Selfie-Stick machen. Der Selfie-Stick ist eine lange Stange, an der du dein Handy befestigen kannst und somit ein Selfie von weiter weg schießen kannst. Der Auslöser für das Selfie befindet sich am Griff der Stange oder funktioniert über eine Bloototh-Fernbedienung, also kannst du ganz einfach tolle Selfies schießen. Besonders für Selfies mit mehreren Personen auf dem Bild eignet sich ein Selfie-Stick oder wenn du dich bei sportlichen Aktivitäten fotografieren möchtest.

2. Das perfekte Licht

Die Beleuchtung ist ausschlaggebend für das Gelingen eines perfekten Selfies! Mit Tageslicht wird dein Selfie am schönsten, denn durch künstliches Licht von oben erzeugt man oft unerwünschte Augenringe und eine unschöne Nase. Jedoch ist zu wenig Licht für ein Selfie auch nicht geeignet, denn gerade bei Frontkameras der Smartphones ist die Qualität dann zu schlecht. Blitz solltest du ebenso nicht verwenden, denn dieser ist meist unvorteilhaft und lässt einen sehr blass aussehen. Ein optimales Ergebnis erhältst du, wenn du dich neben einem Fenster in einem 45 Grad Winkel zum Lichteinfall zu positionierst – so umgehst du unschöne Schatten im Gesicht und deine Haut wirkt ebenmäßiger. Wenn du im Freien ein Selfie aufnimmst und die Sonne scheint, positioniere dich im Halbschatten, denn dort werden die Selfies besonders schön.

3. Der Blickwinkel

Jeder Mensch hat eine Schokoladenseite: Eine Gesichtshälfte, die ihm besser gefällt. Diese solltest du auf deinen Selfies unbedingt betonen. Falls du bereits weißt, welche Seite das bei dir ist, versuch die Kamera in einer Perspektive auszurichten, die diese Gesichtshälfte zur Geltung bringt und positioniere dich und deine Freunde so, dass alle von euch die Gelegenheit haben, ihre beste Seite zu zeigen. Wenn du noch nicht sicher bist, welche Seite das bei dir ist, probiere es einfach aus. Ein weiterer guter Tipp ist, die Kamera von oben leicht schräg nach unten abgewinkelt zu halten. Das lässt Augen größer und die Personen auf dem Foto etwas schmaler erscheinen.

Auch das Experimentieren mit Filtern kann sich lohnen und hat schon so manches Foto aufgehübscht, das sonst zum Beispiel wegen schlechter Lichtverhältnisse weniger gut ausgesehen hätte. Filter können entweder vorab gewählt (die meisten Handykameras haben mehrere Auswahlmöglichkeiten) oder hinterher auf das fertige Foto angewandt werden, wie zum Beispiel vor dem Upload auf Facebook. Denn auch das soziale Netzwerk bietet seinen Nutzern eine reichhaltige Auswahl an Filtern.

Tipp: Versuche auch mal außergewöhnliche Blickwinkel, die das Selfie besonders spannend wirken lassen.

Die Geheimtipps der Selfie-Profis

Heb den Kopf etwas nach oben, damit dein Gesicht nicht im Schatten steht. Bei aller Fotoakrobatik sollte die Kamera natürlich nicht zu stark verwackelt werden. Denn du kommst unverwackelt am besten zur Geltung. Und dann immer schön locker und recht freundlich. Denk einfach an etwas Verrücktes oder sag "Cheese". Verkrampftes Grinsen wirkt hingegen eher aufgesetzt. Zu guter Letzt ist auch der Abstand der Kamera zum Gesicht entscheidend. Ist dieser zu gering, können unschöne Details (zum Beispiel große Poren) aufgenommen werden. Achte demnach auf einen ausreichenden Abstand.

4. Der Hintergrund und die Komposition

Handykameras haben – bedingt durch das kleine Sensorformat – eine beträchtliche Schärfentiefe. Das heißt, der Hintergrund wirkt nicht verschwommen, sondern ist gestochen scharf. Oftmals ist man allerdings viel zu sehr aufs Fotografieren konzentriert und blendet dabei völlig die Umgebung aus. Einunaufgeräumtes Zimmer oder möglicherweisestörende Personen geraten dabei in Vergessenheit. Ein Kleiderchaos im Schrank ziert nicht gerade das Bild und auch ein unruhiger Hintergrund kann die Aufmerksamkeit des Betrachters von dir weglenken. Wähle daher auch bei aller Spontanität den Hintergrund bewusst aus. Einfarbige Hintergründesind dabei optimal, um dich in den Mittelpunkt zu rücken. Sei dir auch vorher im Klaren darüber, dass nicht jeder auf deinem Foto zu sehen sein möchte. Also lieber aufpassen, so vermeidest du unnötigen Ärger.

Beachte bei der Komposition diese Faustregel: Zwei Drittel Gesicht, ein Drittel Hintergrund.

5. Selbstauslöser ausprobieren

Wenn du nicht das klassische Selfie schießen möchtest, sondern auch mehr von dir zeigen möchtest als nur dein Gesicht, dann probiere den Selbstauslöser auf. Dieser eignet sich besonders gut, wenn du mit Freunden ein gemeinsames Foto haben möchtest, aber niemanden findest, der dies von euch schießt. Positioniere einfach dein Smartphone an eine Stelle, die dich in deiner gewünschten Position komplett aufnehmen kann. Stelle dann die Selbstauslöserfunktion ein. Hier gibt es bei verschiedenen Smartphones unterschiedliche Varianten der Dauer der Selbstauslöser. So kannst du zum Beispiel zehn Sekunden einstellen und hast nach Abdrücken noch zehn Sekunden Zeit, um dich zu positionieren.

Tipp: Schieße ein Testbild, um zu sehen, ob das Smartphone in der richtigen Position ausgerichtet ist.

6. Die Bildbearbeitung

Mit der richtigen App zum Wunschergebnis

Probier nach dem Fotografieren die entsprechenden Apps aus. Auch wenn viele Smartphones bereits ab Werk brauchbare Bildbearbeitungsmöglichkeiten liefern, kann man mit der einen oder anderen App dennoch viel mehr aus dem Bild rausholen. Je nach App lassen sich unter anderem verschiedene Dekoelemente hinzufügen oder sogar komplexere Aufgaben erledigen. Mit "Lightroom Mobile" für das iPhone steht dir zum Beispiel schon ein tolles Bildbearbeitungsprogramm zur Verfügung. Es muss aber nicht immer der große Hammer ausgepackt werden. Apps wie Instagram stellen auch tolle Filter zur Nachbearbeitung bereit, die Spaß machen und dein Selfie verschönern.

Was für Selfies solltest du lieber unterlassen?

Besonders peinliche Selfies

Frage dich stets, ob du dein Selfie wirklich ins Internet stellen möchtest. Einmal online gepostet, sind Bilder oft schwer oder gar nicht zu entfernen. Auch wenn ein Selfie im Moment lustig erscheinen mag, kann sich das ganz schnell ändern. Zum Beispiel dann, wenn du wegen des peinlichen Selfies von einem Arbeitgeber abgelehnt wirst. Personaler sammeln oftmals Informationen über ihre Bewerber im Internet. Frivole Fotos von einer Fete könnten beispielsweise schon mal zum Entscheidungs­kriterium werden. Also verzichte lieber auf das Hochladen von derartigen Späßen.

Selfies zum falschen Anlass

In manchen Momenten sollte man vom Selfie ganz klar absehen. Beerdigungen oder Unfälle beispielsweise sind keine geeigneten Kulissen für ein Selfie. Ebenso können Selfies an Gedenkstätten auf den Unmut deiner Mitmenschen stoßen. Zeige Taktgefühl und verschiebe dein Selfie auf einen anderen Zeitpunkt.

Selfies vor dem Spiegel

Selfies vor dem Spiegel sind nicht nur außer Mode, sondern verderben auch die Bildqualität. Besonders dann, wenn du mit dem internen Kamerablitz fotografierst, entstehen störende Lichtreflexionen, die dein Selfie zunichtemachen. Willst du Fotos vom ganzen Körper machen, dann bitte lieber einen Freund um Hilfe. Im Anschluss daran kannst du mit deinem Freund noch ein tolles Gruppen-Selfie machen. Das bringt nicht nur mehr Spaß, sondern es entstehen zudem noch tolle Erinnerungsfotos.

Selfies vor dem Spiegel können gelingen, wenn du ohne Blitz fotografierst und auf den Hintergrund achtest. Wenn du zum Beispiel vor einem tollen Spiegel stehst und der Hintergrund im Raum ebenso stilvoll aussieht, dann kann ein Selfie vor dem Spiegel auch gelingen.

Tolle Produkte, um deine Selfies für immer zu verewigen:

Besonders tolle Momente mit Freunden halten wir gerne anhand von Selfies fest. Diese Selfies können in deinem Zuhause für eine noch persönlichere Note sorgen und somit deine Persönlichkeit ausdrücken. Durch spontane Fotos mit Freunden wirkt das Zuhause direkt viel herzlicher und individueller. Schwelge im Alltag in tollen Erinnerungen und erinnere dich an tolle Momente mit Freunden. Ebenso können Selbstportraits in einem Poster mit Rahmen oder als Fotoabzug mit Rahmen besonders stilvoll wirken.

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